Aufbau eines Non-Profit-Medialab

Mit dem «Medialab» soll in der Ostschweiz ein unabhängiges interdisziplinäres Medienlabor aufgebaut werden, welches proaktiv Innovationen und neue Lösungen für Probleme und Herausforderungen in der Medienwelt, dem Journalismus und der Unternehmenskommunikation entwickelt. Das damit einzigartige Non-Profit-Labor für Journalismusförderung, Informations- und Kommunikationstechnologien forscht, experimentiert und entwickelt für Wirtschaft und Gesellschaft. Es stellt, neben seinen zukunftsorientierten technischen Lösungen, durch praxisorientierte Wissensvermittlung eine Verbindung zwischen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren sowie den unterschiedlichen Ausbildungsstellen her.

Die im Medialab (zum Teil mit unterschiedlichen Partnern wie Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Organisationen) realisierten Projekte, sollen direkten Nutzen bringen und jeweils positive, stimulierende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen erzielen. Das unabhängige Lab wird damit vor allem für die Medien- und Kommunikationsbranchen in Europa ein starker Impulsgeber und attraktiver Entwicklungspartner.

St. GallenSchwerpunkte des geplanten Medienlabors bilden die technische Entwicklung und Nutzungsförderung von Innovationen in Bereichen wie: Neue Publikations- und Kommunikationsformen in digitalen Medienwelten (u.a. Internet, Mobile, Tablet); Multimedia und Crossmedia; neue Geschäftsmodelle für Medien und Journalisten; Innovationsentwicklung und Transparenzförderung in Corporate Communication; Bereitstellung und Betrieb von technischen Lösungen, Ressourcen und Know-how; Internationale Netzwerkbildung für interdisziplinäre Zusammenarbeit; Aus- und Weiterbildungen, sowie die Unterstützung und Förderung der unabhängigen Medienlandschaft innerhalb und ausserhalb Europas.

Mehr Details: Schwerpunkte & Projekte

Initiator & Advisory Board

Das unabhängige Medienlabor setzt auf viel Erfahrung, Fachkompetenzen und ein enges Partnernetzwerk. Als unabhängige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, zwischen Theorie und Praxis, setzt es sich zur Aufgabe, in den unterschiedlichsten Bereichen neue Lösungen zu entwickeln. Entsprechend gibt es in diversen Unternehmen, Institutionen und Organisationen starke Synergien. Das Lab nutzt dieses Netzwerk und dieses Know-how auf verschiedene Arten. So auch bei der Planung und dem Aufbau des Non-Profit-Medienlabors.

Standort

Location: St. Gallen – Ostschweiz (geplant)

Obwohl die Medienlandschaften in Europa von Land zu Land sehr unterschiedlich sind, gibt es doch gemeinsame Herausforderungen. Auch das Internet löst in vielerlei Hinsicht die Landesgrenzen auf und macht Anwendungen und Plattformen international nutzbar. Distanzen werden dadurch praktisch irrelevant, enge Partnerschaften und Know-how-transfer über Institutionen und Landesgrenzen hinaus ermöglicht. So fördert das Medialab mit geplantem Sitz in der Ostschweiz nicht nur den Journalismus in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Österreich – und selbst über diese Länder hinaus.

Ziele & Schwerpunkte




Mehr Details zu den Schwerpunkten sowie erste Projekte finden Sie hier: Fokus

Projektstand

  • Aktivität 100%

  • 1) Abklärungsphase 100%

  • 2) Vorbereitungsphase 100%

  • 3) Planungsphase 2%

  • Finanzierung Planungsphase 20%

  • Konzept 65%

  • Advisory Board 86%

  • Team 8%

  • Netzwerk 40%

  • Gesamtfinanzierung 0%


Aufbauprozess

Aktueller Stand: Vorbereitungsphase

1) Abklärungsphase
Die Abklärungsphase:

Ziel: Feedback auf die Idee, ein einzigartiges gemeinnütziges Zentrum für die Journalismus- und Medienförderung aufzubauen und dabei bestehende Journalismus- und Medienprojekte sowie geplante Vorhaben in ein unabhängiges Medienlabor zu überführen, einholen. Die Idee wird vorgestellt und erstes Feedback und weitere Inputs gesammelt, um die Notwendigkeit für ein Lab zu überprüfen und mögliche Unterstützung bei dessen Umsetzung zu ermitteln. Es folgen erste Gespräche mit verschiedenen Universitäten, Medien- und Journalistenschulen, Fachhochschulen, Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen in der Schweiz, Deutschland und Österreich, die im Medien- und Journalismus-Bereich aktiv sind, die Situation und Entwicklungen in der Branche kennen und ggf. zukünftig Synergien haben.

Kommentar: Die Rückmeldungen und Gespräche waren allesamt positiv. Erste Ansätze für Kooperationen, Partnerschaften und Projekte kristallisierten sich heraus und viele Gesprächspartner/innen boten spontan ihre Hilfe an. Diese weiteren Bestätigungen für die Notwendigkeit eines solchen Medienlabors und für innovative Entwicklungen in der Medienbranche, führten zur weiteren Ausarbeitung des Vorhabens.

Stand: Abgeschlossen

2) Vorbereitungsphase
Die Vorbereitungsphase:

Ziel: Eine erste grobe Konzeptplanung sowie die Vorbereitung zur Finanzierung der offiziellen Planungsphase. Aufbau eines unabhängigen Advisory Boards aus Fachpersonen und Institutionen, welche dem Initiator und dem Lab mit Erfahrung, Kontakten und Engagement beratend und unterstützend zur Seite steht. Weitere Kontakte für das Medienlabor knüpfen (Interdisziplinäre internationale Netzwerkbildung) und die Online-Kommunikation vorbereiten (Webseite, Blog, Twitter, Facebook & Co).

Kommentar: Das grobe Konzept (Ziele, Schwerpunkte, erste Projekte, Finanzierungsmöglichkeiten, Zeitplan etc.) steht. Zur Finanzierung der Planungsphase wurde ein Förderantrag bei einer Schweizer Stiftung eingereicht (Entscheid noch ausstehend). Das Advisory Board ist mit Dr. Hans-Dieter Zimmermann (IPM-FHS St. Gallen), Prof. Dr. Vincent Kaufmann (MCM-HSG Universität St. Gallen), Alexandra Stark (freie Journalistin und Master-Studienleiterin beim MAZ), Ruedi Alexander Müller-Beyeler (IMK-HTW Chur und Studienleiter «Multimedia Production / Media Engineering»), Dr. Daniela Kraus (fjum_forum journalismus und medien wien) und Gerd Leonhard (MEDIA Futurist und CEO von «The Futures Agency») schon (fast) komplett. Die Webseite, der Twitter-Account und die Facebook-Page sind online, womit nun das Vorhaben, ein Medialab aufzubauen, offiziell vorgestellt wird. Nun geht’s in die offizielle Planungsphase.

Stand: Abgeschlossen

3) Planungsphase (AKTIV)
Die Planungsphase:

Ziel: Detailausarbeitung des Konzeptes, Businessplan und Planung der Umsetzung. Weitere Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern, Geldgebern und Unterstützern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft etc. Ausarbeitung der Finanzplanung und Vorbereitung der Finanzierung. Vervollständigung des Advisory Boards. Planung der Team-Zusammensetzung (Jobs) und Erarbeitung von Übergangslösungen für bestehende und geplante Projekte wie z.B. Media Funders oder mediaquell 2.0. Ausbau und Intensivierung der Online-Kommunikation.

Kommentar: Der Fortschritt bei der Planungsphase ist stark von der Planungsfinanzierung abhängig. Hier läuft derzeit bei einer Schweizer Stiftung ein Antrag zur finanziellen Förderung der Planungsphase. Ein Entscheid ist bis ca. Mitte Juni zu erwarten.

Stand: Läuft

4) Finanzierungsphase
Die Finanzierungsphase:

Ziel: Vorbereitung und Durchführung der Finanzakquisition für den Aufbau und Betrieb des unabhängigen Non-Profit-Medienlabors. Dazu gehören u.a. Anträge und Gespräche mit Stiftungen, Förderprogrammen, Sponsoren, Wirtschaftspartnern, Unterstützern und Gönnern etc. Die Finanzierung des Non-Profit-Medienlabors soll für min. die ersten 2-3 Jahre gesichert werden.

Kommentar: Ob und wann das gemeinnützige Lab realisiert werden kann, hängt von dessen Finanzierung ab. Finden sich schnell grosszügige Mäzene, Stiftungen und/oder Sponsoren etc., kann der Aufbau umgehend in Angriff genommen werden. Entsprechend freuen wir uns über finanzielle Unterstützer, Türöffner oder Ideen- und Empfehlungen zur Finanzierung. Privatpersonen, Stiftungen, Unternehmen oder Institutionen, die unser Vorhaben gerne unterstützen möchten, stehen wir gerne für weitere Informationen oder Gespräche zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Engagement!

5) Aufbauphase
Die Aufbauphase:

Ziel: Wenn die ersten Gelder für den Aufbau zur Verfügung stehen, soll es zügig vorwärts gehen. Dazu gehören die Gründung (voraussichtlich gGmbH oder Stiftung), Bezug und Einrichtung des Medienlabors (Location), Erstellung des Corporate Design/Identity, der Team-Aufbau und diverse weiterer Vorbereitungen.

6) Startphase
Die Startphase:

Ziel: Das Lab nimmt offiziell seinen Betrieb auf. Das Team wird noch laufend komplettiert und erweitert. Die ersten Projekte werden integriert und (weiter)entwickelt. Erste Dienstleistungen und Weiterbildungsangebote (z.B. themenspezifische Workshops) konzipiert und realisiert.

7) Betriebsphase
Die Betriebsphase:

Ziel: Erste Projekte werden realisiert und bereitgestellt. Das Team wird entsprechend neuer Projekte und Schwerpunkte individuell weiter ausgebaut. Weitere Projekte werden erarbeitet und neue Projektvorschläge und Kooperationen geprüft. Das Team soll sich einspielen und das internationale interdisziplinäre Netzwerk sich etablieren. Das Dienstleistungsangebot für Medien, Unternehmen, Journalisten, Organisationen, Ausbildungsstellen und Partner etc. werden laufend verfeinert, optimiert und erweitert. Darüber hinaus sollen neue Kommunikations- und Partizipationsmöglichkeiten aufgebaut werden. Ein Schwerpunkt bildet die laufende Sicherung der langfristigen Lab- und Projektfinanzierung(en).

Finanzierung des Non-Profit-Medialab

Als gemeinnütziges Vorhaben ist das Medialab vor allem zu Beginn (schon in der Planungsphase) auf starke Unterstützer und Förderer angewiesen. Nur mit ausreichend finanziellen Mitteln und langfristigen finanziellen Ressourcen/Zusicherungen, kann das Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden. Die Finanzierung ist deshalb schon in der Planungsphase ein wichtiger Schwerpunkt. Je mehr Mittel dem Lab zur Verfügung stehen, desto breiter und effizienter kann es neue Lösungsansätze verfolgen und den unabhängigen Journalismus und die Medienlandschaft fördern. Wir warten darauf, loszulegen!

Die Notwendigkeit für ein solches Medienlabor ist klar ersichtlich und die positiven Signale aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sind eindeutig. Wir sind deshalb überzeugt davon, durch Stiftungen, öffentliche Fördergelder und Wirtschaftspartner, aber ggf. auch durch Mäzene, Unterstützer und Sponsoren etc. eine ausreichende Finanzierung für das Vorhaben zusammen zu bringen.




Partner & Unterstützer

Neben den bereits genannten Personen (Advisory Board) gibt es bereits ein umfangreiches Kontaktnetzwerk an Einzelpersonen, Universitäten, Institutionen, Fach-/Hochschulen, Medien- und Journalistenschulen, Journalisten, Medien, Unternehmen und Organisationen etc. in der Schweiz, Deutschland und Österreich, welche das Vorhaben unterstützen und zukünftig an gemeinsamen Kooperationen und Projekten interessiert sind.

Das Netzwerk und mögliche Synergien werden in den nächsten Phasen laufend weiter konkretisiert und ausgebaut. Dabei sind auch weitere Anfragen oder Interessenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Ausbildung, Gesellschaft oder dem Non-Profit-Sektor etc. herzlich willkommen.

Für Interessenten: Kontakt